Aufruf: Diskriminierungserfahrung melden

Liebe Student*innen, liebe Dozent*innen und Mitarbeiter*innen der JLU, Ende 2019 hat eine anonyme Gruppe eine Recherche an den AStA herangetragen, die schwere Vorwürfe gegen den Leiter der Prüfungsstelle Gießen der Hessischen Lehrkräfteakademie Markus Posern erhebt. Posern soll demnach rassistische und vor allem muslim*innenfeindliche Texte in seiner Arbeitsstelle ausgelegt haben. Außerdem werden Diskriminierungsvorfälle geschildert,

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Vortragsreihe Verkehrswende in und um Gießen

Im 1. Teil der Vortragsreihe (2. Teil im SoSe 2020) geht es am ersten von fünf Terminen um die wichtige Frage wie eine Verkehrswende für Menschen aus dem Umland von Städten gestaltet werden kann. Besonders für Angehörige der JLU dürfte der Beitrag zu autofreien Campi sehr interessant sein, wird doch in den kommenden Jahren der große Campus Philosophikum 1 umgebaut. Im dritten Beitrag beschäftigen wir uns damit, welche Warenflüsse mit Lastenrädern komfortabel transportabel sind, bevor eine Veranstaltung zu autofreien Innenstädten folgt. Der fünfte Vortrag rundet die Reihe mit Einblicken in ganz konkrete Konzepte für die Stadt Gießen inklusive Umland ab. hier weiterlesen

#JLUoffline? Studies fast wieder online!

So langsam sind alle Systeme, die wir Studies nutzen, wieder
online! Seien es die Lernplattformen Stud.IP und ILIAS oder das
Bibliothekssystem. Unsere Noten sind auch wieder einsehbar, auch wenn die eine
oder der andere das gar nicht sehen will… 😉 Nächste Woche wird voraussichtlich auch das
WLAN für Studierende auf den Campi wieder nutzbar sein. Alle, die in Wohnheimen
des Studentenwerks wohnen, müssen sich allerdings noch ein bisschen länger
gedulden, bis sie Netflix und Co. wieder suchten können. Aufgrund technischer
Gegebenheiten kann der Netzzugang leider nicht so schnell wiederhergestellt
werden – die Mitarbeitenden des HRZ sind aber an der Sache dran!! Der Plan ist,
dass es nur ein paar Tage länger dauert als das WLAN auf den Campi. Führt das
für diese Tage zu Campi-Netz-Camping…? hier weiterlesen

Vortrag von Harry Waibel: Antisemitismus in der DDR

Antisemitismus in der DDR Harry Waibel Bis zum Untergang der DDR wurden neonazistische, rassistische und antisemitische Propaganda und Gewalttaten offiziell als ein Staatsgeheimnis behandelt und über das Ende der DDR hinaus verleugnet und verdrängt. Unter den etwa 7000 neonazistischen Angriffe lag der Anteil antisemitischer Attacken bei etwa 900 und davon sind etwa 145 Schändungen jüdischer Friedhöfe und Gräber. Die Straftaten sind ein Ausdruck der in allen Bezirken der DDR aktiven rechten Bewegung, deren organisatorische Zentren über 100 neonazistische Gruppen bildeten. Die SED, besonders ihre Führung, nahm die Rechten in der DDR bis Anfang 1988 kaum wahr. Seit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten haben nach staatlichen Angaben mehrere hunderttausend rechte Propaganda- und Gewaltstraftaten stattgefunden. Es gab in diesem Zeitraum über 370 Tote und tausende Verletzte. Der Anteil der Täter stammt überproportional aus den neuen Ländern im Osten. Fälschlicherweise wurde behauptet, diese Entwicklung wäre ausschließlich den ökonomischen, sozialen und politischen Verwerfungen seit dem Vereinigungsprozess geschuldet. In beiden deutschen Staaten gab es Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus. Sie bilden die historischen Voraussetzungen dafür, dass es in der Gegenwart zu den brandgefährlichen gesellschaftspolitischen Verhältnissen kommen konnte. Ausgangspunkt für diese Entwicklung war die in beiden deutschen Staaten gescheiterte Entnazifizierung.

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