AStA und StuPa der JLU Gießen fordern: Stoppt die KfW-Schuldenfalle für Studierende!

Die Zinserhöhung der KfW Bank stellt eine untragbare Belastung für Studierende dar und verschärft soziale Ungleichheit: Studieren darf keine Frage der sozialen Herkunft sein! Durch die unplanbaren Änderungen des Zinssatzes des Studienkredits, die mit einer starken Erhöhung der Zinsen einhergehen, starten Studierende mit Unterschiedlichen sozialen Hintergründen mit hohen Schulden in das Berufsleben. Trotz der theoretischen Möglichkeit  Zinsen monatlich abzutragen, ist dieses Vorhaben für viele Studierende nicht umsetzbar. So tappen Studierende notgedrungen in die Schuldenfalle. hier weiterlesen

Nie wieder Faschismus! Ein Holocaust-Überlebender berichtet. Ivar Buterfas (90), ein Überlebender des Holocausts aus Hamburg, wird über seine Erfahrungen während der NS-Zeit sprechen. Seit den 1980er Jahren besucht er Schulen und Universitäten, um vor allem jungen Menschen die Gefahren des Faschismus aufzuzeigen. Seine eindringlichen Erzählungen basieren auf persönlichen Erlebnissen aus seiner Kindheit, in der er nur knapp den Schrecken des NS-Regimes entkommen konnte. In Zeiten wachsender Besorgnis über den wieder aufkeimenden Rechtsextremismus und dessen verheerende Auswirkungen ist Buterfas‘ Zeugnis von entscheidender Bedeutung. Neben seiner bewegenden Geschichte wird die Veranstaltung auch die aktuelle Lage in Deutschland thematisieren. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 18.10. um 18:00 Uhr im Hörsaal 5 am JuWi-Campus, Licher Str. 68, 35394 Gießen statt.

WOCHE 1

Montag 16/10
ROTER ABEND

Diskussionsrunde: Studieren als prekäre Arbeiter*innen Kinder, Chancengleichheit, Migration & linkes Selbstverständnis

Getränke, Snacks und Sticker vor Ort!

Start 18 Uhr

Linken Büro am Markplatz 2

Dienstag 17/10
REVOLUTION ODER REFORM?

Sozialistische Lehren des Prager Frühlings. Vortrag und Diskussion

Start 17 Uhr

AUB 2, Bismarkstraße 37

Mittwoch 18/10
DAS “BRAUNE” GIESSEN

Stadtführung auf den Spuren einer Stadt im Nationalsozialismus

Start 17 Uhr

UHG Vorplatz, Ludwigstraße 23

KNEIPENABEND OAT

Organisiert durch das offene antifaschistische Treffen im linken Kulturzentrum AK 44

Start 19 Uhr

AK, Alter Wetzlarer Weg 44

Donnerstag 19/10
PERMAKULTUR UND YOGA

Workshops zu Permakultur und Fermentation sowie vorab Yoga-Session. Am Campusgarten, unterstützt durch das Öko-Referat des AStAs

Start: 13 bis 16:30

Heinrich-Buff-Ring, hinter dem IFZ

WIRTSCHAFT MIT PLAN
Wie war es, wie könnte es sein?

Vortrag von ARAG und PolBil Referat des AStAs

Start: 19 Uhr

Anschlussverwendung, Grünbergerstr. 22

Freitag 20/10
HERBSTFEST AK44

Lesung: Punk as Fuck – über Sexismus in der Szene

Vortrag S.E. Vio.me – Die selbstorganisierte Seifenfabrik Thessaloniki

Bands: Neuzeit Kollektiv / Der Gang_350 / Heidihole / Fatigue

Start: 16 Uhr

AK, Alter Wetzlarer Weg 44

Samstag 21/10
CLEANUP DEMO
Gemeinsam mit nicer Musik, guter Laune und tollen Menschen ziehen wir durch die Straßen für eine saubere Umwelt und gegen Umweltverschmutzung – Müll gehört nicht in die Umwelt !

Start 13 Uhr

Messeplatz Ringallee

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Semesterticket Upgrade

Liebe Studierende,

nun ist es endlich soweit. Nach zähem Ringen und einer zeitlich sehr ambitionierten Umsetzungsphase ist es ab sofort möglich das RMV-Semesterticket zum Deutschlandticket aufzuwerten.

Das SemesterTicket Upgrade ist da!

Unter folgendem Link kommen Sie direkt zum Authentifizierungs- und Bestellprozess: https://abo.ride-ticketing.de/app/login?partnerId=9d71b8c71333dc42d529dae28ec07469

Hier nochmal die wichtigste Information/Bedingungen:

  • Berechtigt zum Erwerb/Besitz des Upgrades sind nur immatrikulierte Studierende im Besitz eines gültigen RMV-Semestertickets
  • Das Angebot ist freiwillig und ist vom Nutzer selbst zu zahlen
  • Das Upgrade kostet pro Monat:    26,46 € EUR
  • Zu Anfang ist als Zahlungsmittel nur SEPA möglich  – der RMV bemüht sich im Laufes des Junis weitere Zahlungsmöglichkeiten (PayPal und Kreditkarte) hinzuzufügen
  • Als Upgrade wird ein Deutschlandticket ausgegeben. Das Deutschlandticket unterliegt den allgemeinen Tarifbestimmungen und ist deutschlandweit in der 2.Klasse im Nah-und Regionalverkehr gültig.
  • Das Upgrade kann jederzeit auch noch für den laufenden Monat erworben werden
  • Das Upgrade ist nur als HandyTicket erhältlich
  • Das Upgrade wird als Abonnement mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit angeboten
  • Gekündigt werden kann das Upgrade nur bis zum 10. des jeweiligen Monats
  • Bei Exmatrikulation oder Änderung der Benutzerkennung (g,s,j) mit Netzpasswort, muss das Upgrade eigenständig gekündigt werden!
  • Eine Buchung des Semesterticket-Upgrades ist nicht möglich, wenn das Semesterticket vorher durch den AStA erstattet wurde!
  • Keine Verrechnung eines laufenden Monats bei vorzeitiger Kündigung möglich
  • Bei Nicht Kündigung endet das Upgrade jeweils spätestens am Ende des jeweiligen Semesters
  • Jeweils zu Beginn eines Semesters muss das Upgrade neu erworben werden
  • Zu Kontrollzwecken ist zusätzlich das aktuelle RMV-Semesterticket und ein Lichtbildausweis mitzuführen
  • Bei Fragen zum Upgrade schreibt einfach an verkehr@asta-giessen.de oder an semesterticket@rmv.de

An hessischen Hochschulen arbeiteten zuletzt knapp 16.000 studentische Beschäftigte. Sie stellen damit eine der größten und die am schnellsten wachsende Beschäftigtengruppe an den Hochschulen dar. Studentische Beschäftigte werden in zahlreichen Bereichen der Hochschulen und in vielfältigen Aufgabenfeldern beschäftigt und unterstützen im Rahmen sogenannter wissenschaftlicher Hilfstätigkeiten Institute und Professuren in Forschung und Lehre. Sie führen beispielsweise Tutorien durch und helfen in der Lehre, Lehrveranstaltungen vor-zubereiten, durchzuführen und nachzubereiten. Aber auch in der Forschung sind sie unter anderem durch das Lektorat von wissenschaftlichen Texten, die Durchführung von Experimenten oder auch die Beschaffung von Literatur unerlässlich. Die befristete Beschäftigung von Studierenden in diesen Bereichen beruht auf der Annahme, dass diese Tätigkeiten gemäß dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) der eigenen wissenschaftlichen und künstlerischen Qualifizierung und Weiterbildung dienen. Trotzdem werden studentische Beschäftigte auch in Bereichen, wie den Bibliotheken, den Hochschulrechenzentren und Sekretariaten, eingesetzt, in denen diese Grundsätze nicht erfüllt werden. Dort übernehmen sie vermehrt technisch-administrative Aufgaben, die eigentlich nach Tarif bezahlt werden müssen, sodass die Hochschulen hier aktiv Tarifflucht betreiben. hier weiterlesen

Ausschreibung zum Kunstpreis des AStA 2023

Hiermit lobt der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der JLU seinen Kunstpreis des Jahres 2023 aus.

Die Ausschreibung ist mit einem Preisgeld von 100 Euro für den ersten Platz, 50 Euro für den zweiten Platz, 30 Euro für den dritten Platz und 20 Euro für den vierten Platz sowie für die zur Shortlist nominierten Werke mit einer Kunstausstellung verbunden.

Titel der Ausstellung: declassify

Klassismus bedeutet, dass Menschen aufgrund ihrer Bildungs- und sozialen Herkunft systematisch und strukturell diskriminiert und unterdrückt werden. Das betrifft alle Formen von Diskriminierung, die auf soziale Klassen zurückgehen. An Hochschulen gibt es einen bestimmten „akademischen Habitus“, der von Menschen geprägt wurde, die eine akademische Ausbildung haben. Dieser Habitus umfasst Regeln, Lebensstil, Sprache und die Art und Weise, wie man sich durch lockeren Small Talk als Teil der akademischen Welt ausweist.

Beispielsweise wird in Diskussionsrunden aus einem inklusiven „Ich stimme dir zu“ ein ausgrenzendes „Das sekundiere ich“. Kinder aus nichtakademischen Familien müssen diese Dinge erst lernen, was berechtigterweise am Anfang einschüchternd sein kann und bei Betroffenen das Gefühl von Ausgeschlossenheit und Wut gegenüber dem System und denjenigen, die es aufrechterhalten, hinterlässt. Nicht nur sprachlich setzt sich diese
Benachteiligung fort. Es gibt Zeitkonflikte beim Lernen und Kursbesuch aufgrund von Nebenjobs, finanzielle Hürden für unvorhergesehene Seminarausgaben und andere Kosten. Lehrende haben oft wenig Verständnis für die Herausforderungen, mit denen nichtakademische Studierende konfrontiert sind.