WAS IST KLASSISMUS?

Klassismus beschreibt die Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit. Klassismus richtet sich gegen Menschen der Armuts- oder Arbeiter*innenklasse, z.B einkommensarme, erwerbslose und wohnungslose Menschen, aber auch Arbeiter*innenkinder. Arme Menschen, so das Vorurteil, sind kriminell, dumm und an ihrer Armut selbst schuld.Klassismus dient der Abwertung, Ausgrenzung und Ausbeutung von Menschen. Es hat negative Auswirkung auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsanschlüsse, Gesundheitsversorgung, Macht, Netzwerken, Teilhabe, Anerkennung und Geld.

WARUM SOLLTE KLASSISMUS INTERSEKTIONAL BETRACHTET WERDEN?

Von Klassismus betroffen sind zum Beispiel Frauen*, BIPoC oder Menschen mit Behinderung. Intersektionalität ist das Zusammenwirken von mehreren Unterdrückungsformen, die sich „überschneiden/ kreuzen“ wie z.B.:

Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus, Ableismus, Trans*/Inter*/Nicht-Binär Diskriminierungen etc.

Dieses Zusammenwirken ist besonders bei Klassismus wichtig, da sich die verschiedenen Diskriminierungsformen nicht nur überschneiden, sondern einander bedingen, auslösen und verstärken.

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