Wohnen und Soziales

Das Referat für Wohnen und Soziales plant die Studierenden in der Bewältigung der immer akuter werdenden finanziellen- und Wohnsituation nach allen Kräften zu unterstützen. Obwohl das Referat allein keinen Wohnraum schaffen kann, soll auf allen möglichen Ebenen Druck ausgeübt werden für eine ausreichende Finanzierung des Studiums und angemessene Wohnsituationen. Dabei sind auf lokaler Ebene das Studentenwerk, das Wohnheimtutor*innenprogram (WoTuPro) sowie die Stadt Gießen die wichtigsten Ansprechpartner. Weiterhin soll politisch mit anderen Akteur*innen wie dem fzs, weiteren ASten, Auszubildendenvertretungen usw. zusammengearbeitet werden. 

Wir als ASTA der Justus-Liebig-Universität solidarisieren uns mit den Hausbesetzern von Kultlab2210, die 2018 das jahrelang leerstehende Haus der Universität in der Senkenbergstraße 5 besetzten. Wir wollen uns mit den Kultlab Aktivist*innen in Verbindung setzen und die Forderungen nach Wohnraum, Bildung und Mitbestimmung für alle wieder aufnehmen. Ebenso wollen wir die Gespräche mit dem Universitätspräsidium aus dem Vorjahr über den von Kultlab geforderten selbstverwaltenden Raum in Gießen fortführen. 

1. Wohnheime 

  • Nutzung leerer Räume anstoßen 
  • Sportplätze schaffen
  • Grünanlagen gestalten und ggf. Gärten und Hochbeete einrichten
  • Freizeit- und Sportangebote schaffen bzw. ergänzen
  • Transparenz in der Vergabe der Wohnheimplätze (Warteliste; Notunterkünfte, die z.B. über den AStA vermittelt werden)
  • Anbindung an den ÖPNV stärken (z.B. Unterhof-Berliner Platz)

2. Soziales 

  • Einsetzen für elternunabhängiges BAföG 
  • Unterstützen von Aktionen für gerechte Studienfinanzierung
  • Beratung von Studierenden mit mangelnder Studienfinanzierung
  • Einsetzen dafür, dass Bildung als Menschenrecht für alle frei zugänglich wird
  • Gesellschaftliche Mitbestimmung an der Universität vorantreiben

3. Öffentlichkeit 

  • Referat als Ansprechpartner bei Problemen 
  • Infomaterial erstellen bzw. erneuern
  • Demonstrationen und andere Aktionen zur katastrophalen Lage der Wohnraumsituation (ggf. in Zusammenarbeit mit anderen betroffenen Gruppen wie Auszubildenden, Rentnern oder Sozialhilfeempfänger*innen)
  • Leerstand problematisieren

Kontakt

woso@asta-giessen.de