Ökologie und Klimagerechtigkeit 

 

Drastische Transformationsprozesse werden nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen des IPCC in der bevorstehenden Zeit notwendig sein um die beispiellose anthropogene Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitskrise abzuwenden. Daher sieht die Koalition es als ihre, über die im Hochschulgesetz hinaus gegebene Pflicht an, den Mitstudierenden eine Möglichkeit zu geben, informiert an einem breiten Angebot aus den aktuellen Handlungsfeldern der ökologischen Gerechtigkeitsbewegung teilhaben lassen zu können. Dazu gehört für die Koalition das punktuelle Bewusstmachen von Problematiken und die Theorievermittlung in Vorträgen und Diskussionen genauso, wie zukunftsgewandte Verhaltensmuster in Workshops und sonstigen Veranstaltungsformaten zu stärken.

Das Ziel des Referats für Ökologie und Klimagerechtigkeit ist somit zum einen darauf gerichtet, einen Dialog mit den Studierenden mit Hinblick auf einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt herzustellen. Zum Anderen möchte es den Kontakt zum Studierendenwerk und zur Uni aufrechterhalten, um potenzielle Umstrukturierungsmaßnahmen im Rahmen hybrider Lehrformen realisieren zu können, die ebenfalls im Sinne eines umweltschonenden Bewusstseins liegen, sowie Ökologische Ziele in allen universitären Belangen unterstützen. Konkrete Vorhaben werden nachfolgend genannt:

 

1. Impulse für ein verantwortungsbewussteres Verhalten

  • Veranstaltung von Workshops, Kleidertauschpartys, Kreiselaktionen zum Tausch von Jungpflanzen oder von Reparaturwerkzeug
  • Ausarbeitung einer klimafreundlichen Nudgingkampagne
  • Angebot von Vorträgen zur Zukunftsfähigkeit ökologisch und sozial-verträglicher Erzeugung, Verbrauch und Verwertung von Nahrungsmitteln bzw. Ressourcen- und Abfallmanagement
  • Eröffnung von Schenk- und Tauschregalen
  • Durchführung einer ökologisch-sozialen Erstsemester-Woche 
  • Implementierung nachhaltiger Lehre
  • Organisation von Aktionen und Wettbewerben zum Thema nachhaltige Tipps im Alltag
  • Gestaltung von Flyern für einen umweltbewussten Alltag 

2. Stärkung eines ökologischeren Hochschulbetriebs

  • Zusammenbringung aller Statusgruppen in Diskussionsformaten zum Austausch über den Stand der Nachhaltigkeitsanstrengungen an der Universität 
  • Führen von Gesprächen mit dem Studentenwerk und der Universität, um nachhaltige Infrastruktur bei Neubauten zu erreichen
  • Teilnahme an Konferenzen und Sitzungen für einen konstruktiven Austausch (Klimabeirat Gießen, Nachhaltigkeitskommission, Öko-Landes-Asten-Konferenz)
  • Vorantreiben der Campus-Begrünung (z.B.Hochbeete) 
  • Teilhabe an Exkursionen landwirtschaftlicher Betriebe des Studierendenwerks oder die der Universität für Forschungszwecke dienen (Gladbacherhof, Oberer Hardthof)

3. Weiterführung langfristiger Projekte: 

  • Betreuung des studentischen Gemeinschaftsgartens „Paradieschen“ im Prototyp
  • Reduktion von Plastikverpackungen in den Mensen (v.a. Coffee to Go Becher) und Ausbau eines Pfandsystems statt Einwegplastik
  • Aufstellung von Sammelboxen für Handys, Netzteile, etc. (NABU, Insektenschutzfonds)

Weiterhin möchten wir auch mit lokalen Initiativen und Ortsgruppen zusammenarbeiten und die Brücke zu grünem und nachhaltigem Engagement in der Zivilgesellschaft schlagen.

Wir freuen uns, wenn ihr Euch bei bestehenden Fragen und/ oder Interesse an unseren Projekten bei uns meldet!

Lara, Max, Amin, Luisa 😊