Welche Themen beschäftigen junge Menschen in der Gießener Kommunalpolitik? – Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl über YouTube

Studierende und Schüler:innen machen einen besonders großen Teil der Gießener Stadtbevölkerung aus. Parteien und Listen, die in diesem Jahr zur Kommunalwahl für die Stadtverordnetenversammlung antreten, sollten sich deshalb in besonderem Maße mit den Interessen von jungen Menschen auseinandersetzen und ein attraktives Angebot für diese Wähler:innengruppe bieten. Um den antretenden Listen zu verschiedenen Themen, die jungen Menschen in Gießen wichtig sind, auf den Zahn zu fühlen, haben die Allegemeinen Studierendenausschüsse der THM und der Justus-Liebig-Universität in Kooperation mit dem Stadtschüler:innenrat Gießen eine digitale Podiumsdiskussion mit einigen Parteien und Listen organisiert, die am Samstag um 17 Uhr auf dem YouTube-Kanal des AStA der JLU zu sehen sein wird. Die Veranstaltung zielt darauf ab, trotz des digitalen Formats möglichst viele Schüler:innen und Studierende in die Debatte miteinzubeziehen. So hat die Einladung der Parteien und Listen schon auf Basis von Umfragen innerhalb dieser Gruppen stattgefunden. Auch während der Diskussion können Fragen über das Instagram-Profil des AStA der JLU und den Livechat in YouTube in die Debatte eingebracht werden.  hier weiterlesen

Mahnwache zum Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau

Ein Jahr nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Hanau wollen wir der Opfer gedenken und den Angehörigen unsere Solidarität und unseren Beistand anbieten. Der Anschlag von Hanau war auch ein Angriff auf die Demokratie und es war kein Einzelfall. Seit der Wiedervereinigung 1990 sind in Deutschland bis 2020 mindestens 213 Menschen durch rechte Gewalt getötet worden – die Dunkelziffer dürfte diese unfassbare Zahl noch deutlich übertreffen. Es sind nicht die Taten von Einzelnen. Wir stehen vor einem gesamtgesellschaftlichen Problem. Die Ereignisse sind mitunter ein Ergebnis der rechten Hetze von Politiker:innen und Parteien, sowie unreflektierter Berichterstattung in den Medien, die dazu beitragen, einen latenten strukturellen Rassismus weiter voranzutreiben. hier weiterlesen

Online Vortragsreihe des Referats für politische Bildung

Auch wir sind im digitalen Semester angekommen und steigen nun auf Onlineformate um. Mit dem Lockdown hatten wir – zumindest einige Privilegierte von uns – Zeit, über das nachzudenken, was unsere Gesellschaft prägt. Warum arbeiten wir eigentlich und warum ist das so normal für uns? Ist es nicht seltsam, dass die sogenannten systemrelevanten Berufe, wie z.B. Pflegekräfte in Krankenhäusern, nicht nur schlecht bezahlt sind, sondern auch überproportional von Frauen ausgeübt werden? Warum gibt es eigentlich kaum noch öffentliche Debatten über Utopien?  hier weiterlesen

Vortragsreihe Verkehrswende in und um Gießen

Im 1. Teil der Vortragsreihe (2. Teil im SoSe 2020) geht es am ersten von fünf Terminen um die wichtige Frage wie eine Verkehrswende für Menschen aus dem Umland von Städten gestaltet werden kann. Besonders für Angehörige der JLU dürfte der Beitrag zu autofreien Campi sehr interessant sein, wird doch in den kommenden Jahren der große Campus Philosophikum 1 umgebaut. Im dritten Beitrag beschäftigen wir uns damit, welche Warenflüsse mit Lastenrädern komfortabel transportabel sind, bevor eine Veranstaltung zu autofreien Innenstädten folgt. Der fünfte Vortrag rundet die Reihe mit Einblicken in ganz konkrete Konzepte für die Stadt Gießen inklusive Umland ab. hier weiterlesen

Vortrag von Harry Waibel: Antisemitismus in der DDR

Antisemitismus in der DDR Harry Waibel Bis zum Untergang der DDR wurden neonazistische, rassistische und antisemitische Propaganda und Gewalttaten offiziell als ein Staatsgeheimnis behandelt und über das Ende der DDR hinaus verleugnet und verdrängt. Unter den etwa 7000 neonazistischen Angriffe lag der Anteil antisemitischer Attacken bei etwa 900 und davon sind etwa 145 Schändungen jüdischer Friedhöfe und Gräber. Die Straftaten sind ein Ausdruck der in allen Bezirken der DDR aktiven rechten Bewegung, deren organisatorische Zentren über 100 neonazistische Gruppen bildeten. Die SED, besonders ihre Führung, nahm die Rechten in der DDR bis Anfang 1988 kaum wahr. Seit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten haben nach staatlichen Angaben mehrere hunderttausend rechte Propaganda- und Gewaltstraftaten stattgefunden. Es gab in diesem Zeitraum über 370 Tote und tausende Verletzte. Der Anteil der Täter stammt überproportional aus den neuen Ländern im Osten. Fälschlicherweise wurde behauptet, diese Entwicklung wäre ausschließlich den ökonomischen, sozialen und politischen Verwerfungen seit dem Vereinigungsprozess geschuldet. In beiden deutschen Staaten gab es Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus. Sie bilden die historischen Voraussetzungen dafür, dass es in der Gegenwart zu den brandgefährlichen gesellschaftspolitischen Verhältnissen kommen konnte. Ausgangspunkt für diese Entwicklung war die in beiden deutschen Staaten gescheiterte Entnazifizierung.

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Vollversammlung der Studierenden für eine nachhaltige Uni Gießen

Nach monatelangem Unterschriften Sammeln der Students For Future, um diese Vollversammlung zu ermöglichen, ist es nun soweit: Am Donnerstag lädt die Gruppe um 14:30 Uhr zur Vollversammlung ein, um als Studierendenschaft gemeinsam Forderungen für eine nachhaltige Universität zu erarbeiten. Hierbei sollen laut Students For Future vor allem die Bereiche Ernährung, Mobilität, Energie und Verbrauch in den Blick genommen werden. hier weiterlesen